#FreeKuku

ai fordert die Freilassung von Emir-Usein Kuku.

Emir-Usein Kuku auf einer Aufnahme aus dem Jahr 2015. Foto: privat

Emir-Usein Kuku hat auf der durch die Russische Föderation besetzten Krim wichtige Menschenrechtsarbeit geleistet. Vor 4 Jahren wurde er aus seiner Familie gerissen und verhaftet. Wir fordern seine sofortige Freilassung! #FreeKuku

Nach der russischen Annexion der Krim dokumentierte Emir-Usein Kuku Menschenrechts­verletzungen. Er wurde von Angehörigen des russischen Inlandsgeheimdienstes schikaniert und geschlagen. Seine Frau und seine Kinder wurden bedroht. Im Februar 2016 wurde er von den russischen Behörden der „Mitgliedschaft in einer Terrororganisation“ beschuldigt und verhaftet. Am 12. November 2019 wurden er und seine fünf Mitangeklagten Muslim Aliev, Vadim Siruk, Enver Bekirov, Arsen Dzhepparov und Refat Alimov in Russland auf Basis konstruierter Anklagen zu langen Haftstrafen zwischen 7 und 19 Jahren verurteilt.

Amnesty International betrachtet die sechs Männer als gewaltlose politische Gefangene und fordert ihre sofortige und bedingungslose Freilassung.

Die Soester ai-Gruppe hat sich im vergangenen Jahr mit einem Stand in der Fußgängerzone, an dem Unterschriften gesammelt wurden, bereits für Kuku eingesetzt. Dieses Engagement muss weitergehen, damit Kuku wieder in Freiheit kommt.

Bitte senden Sie Briefe und Petitionen in Kopie an die Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland unter der Faxnummer 030/229 93 97.

Briefvorlage als pdf zum Download

5. Februar 2020